Selbstmotivation

Disziplin und Disziplinlosigkeit – Analyse Sophia Thiel

Sophia Thiel zugenommen? Sophia Thiel ist vermutlich eine der bekanntesten Fitness-Youtuber in der DACH Region.

Meine Frau liebt sie und hat auch geniales Fitness-Programm gekauft. Meine Frau ist davon begeistert:
https://www.sophia-thiel.com/de

Jedoch mit dem kommenden Erfolg steigt auch oft der Druck und die ToDo Liste wird immer länger, und länger, und länger,…

„Sophia Thiel zugenommen“…heißt es auf vielen Youtube Kanälen.

Um so erfolgreich zu werden Sie sie es ist, muss man eine eiserne Disziplin aufbringen. Meinen Respekt hat sie.

In nur wenigen Jahren 750.000 Youtube Abonnenten und 1,3 Millionen Facebook Fans ist eine außergewöhnliche Leistung.

Jedoch nur diszipliniert zu sein, ohne sich auch zu entspannen, kann nicht auf lange Zeit funktionieren.

In diesem Video erklärt sie was genau passiert ist.

 

In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen teilen, wie ich mit Disziplin umgehe und auch Phasen der Disziplinlosigkeit zulasse.

Viel Spaß beim lesen.

 

 

Um das Thema der Disziplin zu betrachten, müssen wir uns zunächst vor Augen halten, wie Disziplin heutzutage interpretiert wird.

Das 20. Jahrhundert ist von zwei Extremen geprägt worden. Auf der einen Seite die pervertierte Disziplin des Nationalsozialismus und auf der anderen Seite die Antiautorität der heutigen Gesellschaft.

Maßlosigkeit war das Endresultat aller beiden Extreme.

Disziplin wird nun als Verkörperung von allem gesehen, was der Mensch verabscheut.

Zwang, Unterordnung, Verzicht, Triebunterdrückung, und die Einschränkung des eigenen Willens.

Disziplin bedeutet diese Zwänge zu nutzen, um ein gesetztes Ziel zu erreichen. Das Problem im 21. Jahrhundert ist, dass Disziplin den Meisten schwer fällt und schon das Wort alleine negativ behaftet ist, weil es mit Freiheitsentzug verbunden ist. Ein Verfall in Disziplinlosigkeit ist die Folge.

Die meisten definieren Freiheit als frei von Autorität, frei von Gehorsam und Bevormundung. Alles was mit Autorität zu tun hat, versuchen wir heute abzulehnen. Denken Sie an die Pubertät zurück, und wie Sie sich gegen die Autorität von Lehrern und Eltern gewehrt haben. Das ist ein natürlicher Schritt der Menschen um sich von den Eltern abzukoppeln und als eigenständige Wesen anerkannt zu werden.

Freiheit erwirbt man aber nicht durch das Ablehnen von Autorität, Gehorsam und Bevormundung, den sie sind notwendig um einem Kind die Werte mitzugeben ohne die es in dieser Welt nicht vorankommt.

Ob die Werte förderlich sind oder nicht, ist zwar ein interessanter Diskurs, aber keiner den wir hier führen müssen.

Das Bedeutende ist, dass Sie den Unterschied zwischen äußerer Disziplin und innere Disziplin verstehen müssen.

  • Die äußere Disziplin ist beispielsweise das, was die Eltern von Ihnen verlangt haben, wie Zähneputzen, Frühstücken, Schlafen gehen usw. – also das, was Ihnen von äußeren Autoritätspersonen aufgetragen wird.
  • Die innere Disziplin, die aus eigener Überzeugung entsteht, und Ihnen von sich selbst auferlegt wird, ernennt Sie selbst zur Autoritätsperson. Sie bestimmen also selber und die Macht geht von Ihnen aus.

 

Ein Kind versteht nicht wozu es die Zähne putzen muss, da es mit den zukünftigen Folgen nichts anfangen kann, und hat daher der Autorität der Eltern zu gehorchen.

Sobald Kinder aber verstehen, was für Konsequenzen und Schäden es ansonsten für sie gibt, machen sie es von selbst.

So verstehen sie dann leichter, warum es wichtig ist die Bürste zu benützen.

Sobald Sie die Gründe für etwas kennen, also warum etwas gemacht werden muss, können Sie sich von der externen Disziplin befreien, und Ihre eigene höhere Instanz werden.

Äußere Disziplin verwandelt sich durch Erfahrung und Erkenntnis in Selbstdisziplin.

 

Betrachten wir das an einem Beispiel:

Wenn Ihnen jemand etwas aufträgt, zum Beispiel ein Buch zu lesen, oder einen Film anzuschauen, und das Wissen darin zu verinnerlichen, wird in Ihnen vielleicht ein Gefühl der Verweigerung entstehen. Schließlich müssen Sie sich plötzlich den Anweisungen einer externen Autoritätsperson beugen. Aber dieses Gefühl der Verweigerung kann zu sofortiger Ablehnung des Wissens führen – und verhindert damit den Prozess, der es einem erlaubt, zur eigenen Instanz zu werden, da Sie die Informationen stoppen, bevor sie bei Ihnen ankommen.

 

Ich sage meinen Klienten beispielsweise nie, was Sie zu tun haben, weil ich möchte dass sie aus eigener Überzeugung und Selbstdisziplin handeln.

Darum müssen Sie sich selbst die Frage stellen:

„Warum tue ich die Dinge?“

Sie brauchen einen Grund, in Ziel, dem Sie folgen können.

Etwas, das Sie motiviert hält, weil Sie sehen können, wie Sie dem Ziel näher kommen.

Sie müssen verstehen warum Sie dies oder jenes so und nicht anderes tun müssen.

 

Vielleicht glauben Sie, dass Sie nicht die Disziplin haben, um Ihre Ziele umzusetzen.

Daher, schauen wir uns das etwas genauer an:

Machen sie folgendes Gedankenexperiment:

Ich schlage ihnen eine Wette vor: Sie müssen wenigstens einmal pro Tag einen Waldlauf machen. Jedes Mal, wenn Sie eine Runde im Wald laufen, bekommen Sie von mir 500 Euro. Aber jedes Mal wenn Sie sich weigern, oder es versäumen, dann müssen Sie mir 1000 Euro zahlen.

Angenommen, die Wette gilt, würden Sie jeden Tag einen Waldlauf machen?

Natürlich – schließlich haben Sie einen guten Grund. Sie brauchen keine Autoritätsperson die ihnen sagt, dass sie jedes Mal vom Anschauen profitieren, und beim Versäumen jedes Mal bezahlen.

Und das es natürlich sinnvoller ist, unter den Bedingungen einen Waldlauf zu absolvieren, als es sein zu lassen, ist Ihnen auch von selbst klar.

Niemand zwingt Sie, und sagt: „Sie müssen das tun.“

Disziplin und Motivation, entstehen aus dem Gefühl, ein Ziel erreichen zu wollen. Der Grund für Sie ist die Freude zu erleben, wenn Sie beispielweise 500 Euro erhalten und Schmerz zu vermeiden, also 1.000 Euro zu verlieren. Also entscheiden Sie nach einem Muster, nach dem alle Menschen funktionieren.

Sie wollen Freude erleben und Schmerz vermeiden.

Es kann auch andere Gründe geben, wie z.B. durch das Erlernen von Dingen einen besseren Status in der Gesellschaft einzunehmen, attraktivere Lebenspartner zu haben, oder mehr Geld und einen besseren Lifestyle zu besitzen.

Es gibt unzählige Gründe, warum sie das, was ich ihnen vermittele, bis zum Ende aufsaugen sollten. Aber Sie müssen sich Ihren eigenen, ganz persönlichen Grund suchen.

Ich werde später auf ein System zu sprechen kommen, bei dem Sie dieses „Warum“ – den Antrieb Ihrer Motivation – durch ein sehr einfaches Konzept bestimmen und festigen können.

 

 

 

Werfen Sie Ihre Disziplin über Bord…für eine Weile

Disziplin ist ein Extrem, also muss es auch ein Gegenextrem geben. Dieses sollten wir vielleicht jetzt ins Auge nehmen.

Das genaue Gegenteil ist natürlich die Disziplinlosigkeit.

Kein Mensch kann 24 Stunden am Tag diszipliniert sein. Ab und zu muss man sich einfach mal etwas gönnen und sich entspannen.

Sie sollten sich immer eine Belohnung gönnen, weil Sie sonst ein Sklave der Ordnung und Disziplin werden. Denn wenn Sie immer diszipliniert sind, sich also immer zu etwas zwingen, unterordnen, verzichten, Ihren Trieb unterdrücken, und sich einschränken, dann werden Sie zwar ihr Ziel erreichen, aber bis zum Erreichen dieses Ziel unglücklich sein.

Und desto weiter Ihr Ziel entfernt ist, desto mehr werden sie ihr eigenes Unterfangen selbst sabotieren, und Ihre Motivation zerstören.

Ich empfehle Ihnen: Leben sie jetzt und bereiten Sie ihre Zukunft vor.

Ich selbst hatte mir so eine enorme Disziplin auferlegt, dass ich jede Minute des Tages eingeplant hatte, bis ich schließlich ausgebrannt war. Genau dies ist auch Sophia Thiel passiert.

Ich bin dadurch meinem Ziel nähergekommen, das will ich nicht bezweifeln, aber ich war ausgebrannt und unglücklich. Ich habe mich selbst zu einem Sklaven gemacht und mich gefoltert.

Ich habe mich gefragt, warum ich das mache. „Warum foltere ich mich?

Erst nach dem Lesen von etlichen Büchern und Diskussionen mit Experten kam ich auf die Antwort.

Wir Menschen machen immer das, was ein Grundbedürfnis in uns abdeckt.

Wenn wir also viel arbeiten um Geld zu verdienen, um dann ein teures Auto zu kaufen, wollen wir es nicht nur für den Spaß beim Fahren, oder für den Komfort. Oft haben wir auch den Wunsch unseren Status damit zu erhöhen. Damit uns unsere Freunde beneiden oder uns die Frauen nachschauen und uns attraktiver empfinden.

Status wollen wir, um in unserer Gesellschaft anerkannt zu werden.

Anerkennung ist ein Grundpfeiler der Liebe, die sich in vier Säulen aufteilen. Fürsorge, Achtung, Anerkennung und Erkenntnis.

Wenn alle unsere Handlungen auf einem Grundbedürfnis bzw. einem Gefühl basieren, nach dem wir uns sehnen, dann müssen wir nur noch herausfinden, was wir machen müssen, um das Bedürfnis zu befriedigen, und glücklich zu sein.

 

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So fragte ich mich: “Wie kann ich für mich besser sorgen, mich achten, mehr Verantwortung für mich übernehmen und mich selbst anerkennen?“

 

Die Antworten lauteten überraschender Weise:

  • „Lege dir doch einfach eine DVD ein und mache dir einen gemütlichen Abend.“
  • „Mach eine Reise und flieg weg.“
  • „Sage alle Termine ab und verschiebe sie auf nächste Woche, um dir etwas Ruhe zu gönnen“
  • „Setz dich hin und schreibe dir auf, was du diese Woche noch zu machen hast, damit du es nicht vergisst.“
  • „Blätter in deinem Lernjournal und halte dir vor Augen, was du schon alles erreicht hast.“

Ich musste also erkennen, dass man auch auf einfache Art und Weise ein Gefühl befriedigen kann.

Disziplin und Disziplinlosigkeit sind also zwei Extreme – und keiner davon ist in reiner Form gut für Sie. Erst wenn diese zwei Extreme im Gleichgewicht sind, werden Sie Ihr Ziel erreichen und sogar den Weg dorthin genießen können.

Wenn Sie sich daran halten, werden Sie eine neue Qualität des Lebens spüren.

Ihr Daniel Hechler

 

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